Laufende Projekte

LAUFENDE PROJEKTE

BlauLAUT Preis für Interdisziplinäre Kunst, ab 2011

1. Willi Dorner, 2011
2. Inge Hagedorn, 2013
3. Noam Ben Jacov, 2015
4. Fine Kwiatkowski, 2017
Für weniger aufwändig als ein Tanzfestival und für den einzelnen Künstler eventuell
wirkungsvoller hält KOÏNZI-DANCE inzwischen die Verleihung eines Preises für
interdiszipläre Kunstprojekte. In diesem Rahmen wurde der österreichische Tänzer Willi
Dorner für seine „Bodies in urban spaces“, Inge Hagedorn für ihre Zeichnungen von Proben
und Aufführungen Pina Bauschs und Noam Ben Jacov für seine „Tanzskulpturen“
ausgezeichnet. Am 28. September 2017 erhält die Tänzerin Fine Kwiatkowski für ihr
Lebenswerk, insbesondere ihre Filme „deserted“ und „dematerialisation“, den Preis.

KOÏNZI-KaffeeHAUS, ab 2012

An wechselnden Orten, so zunächst in der ehemaligen „Agentur für zeitgenössische Kunst“,
dann im „Kunsthaus an der Alster“ wird den Mitgliedern von KOÏNZI-DANCE ein Forum
angeboten, in dem Sie neben Arbeiten von geladenen Gastkünstlern ihre eigenen Werke
vorstellen können. Diese Gelegenheit nahmen bisher Anna Grover (Tänzerin), Johannes
Lothar Schröder (Performer und Performance-Fotograf), Angela Breidbach
(Kunstwissenschaftlerin), Doris Cordes-Vollert (Bildende Künstlerin), Ada Genske
(Kostümbildnerin), Kerstin Hof („Schreiben als Kunst“), Dieter Kindler (Religionslehrer und
Liedermacher), Christa Hansen (Performerin), Wittwulf Y Malik (Komponist und
transdisziplinär arbeitender Künstler), Winfried Neuhuber (Anatom), Thomas Sello
(Museumspädagoge an der Hamburger Kunsthalle) und Elke Wagner (Tänzerin) wahr.
Als Gäste kamen u. a. Christel Burmeier, Diego Castro, Maria Fisahn, Sylvia Henze, Jan
Kirsten, Uwe Ochsler, Uwe Rüth, Elke Suhr, Edith Sticker, Michaela Victoria Hoepfner,
Tetjus Tügel und Karsten Wiesel.

Tanz / Film Veranstaltungen
in Kooperation mit dem Metropolis Kino

Jährlich zeigt KOÏNZI-DANCE e.V. ein bis zweimal Tanzfilme, zum Beispiel Produktionen des “Deutschen Tanzfilminstituts Bremen”, Werke aus der Reihe „dance screen on tour, aus der DEFA – Tanzfilmproduktion, oder Filmdokumente eigener Arbeiten von Mitgliedern des Vereins.

Nächste Veranstaltung

Sonntag, 18. Februar 12h: Jean Weidt – “Die Zelle” (2016)

Der Tänzer Hans Weidt wurde 1904 in Hamburg-Barmbek geboren. Er war im Wesentlichen ein Autodidakt, orientierte sich politisch links, schuf 1933 in Berlin den regimekritischen Maskentanz „Reichstag“ und wurde von da an von den Nationalsozialisten verfolgt. Der Weg des kommunistischen Tänzers führte über Moskau und Prag nach Frankreich, wo er Künstler der surrealistischen Szene kennen lernte, die sein Werk prägten. Als feindlicher Ausländer wurde er 1940 inhaftiert und konnte erst nach dem Krieg wieder richtig in seinen Beruf einsteigen. 1947 gewann er mit „Die Zelle“ den 1. Preis im internationalen choreografischen Wettbewerb in Kopenhagen. – Diese Choreografie wurde, nach zeichnerischen Dokumenten 2016 von Nele Lipp (Regie) und Christiane Meyer-Rogge/Monika Weller (Choreografie) neu auf die Bühne gebracht. Musik: Wittwulf Y Malik, Kostüme Burkhard Scheller, Videos: Karsten Wiesel.

Eine Dokumentation des “Deutschen Tanzfilminstituts Bremen“.